Ich setze mich für die Reaktivierung der Staudenbahn ein!

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Das Podium in Langenneufnach wurde von Christoph Frey (AZ) moderiert
Das Podium in Langenneufnach wurde von Christoph Frey (AZ) moderiert

Gestern Abend saß ich in Langenneufnach auf einem Podium zur Staudenbahn. Mit starken Grünen in München wird es nach den Landtagswahlen einen Politikwechsel in Sachen Mobilität/Infrastruktur/Verkehr geben.

Die Reaktivierung der Staudenbahn passt hervorragend in ein Gesamtkonzept für Augsburg, welches zwingend die Einführung eines verlässlichen, bezahlbaren S-Bahntaktes mit sich bringt. Für die Staudenbahn bedeutet dies, dass mindestens die derzeit immer wieder genannten 200.000 Zugkilometer kommen müssen – allerdings für mein Dafürhalten ungebrochen und daher durchgebunden von Augsburg bis nach Langenneufnach.

Für mich unverständlich ist es, warum die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) nach zig Gutachten und Konzepten nun noch einmal eine aktualisierte Fahrgastpotentialanalyse haben möchte, denn bislang bestätigen sämtliche Gutachten einen sinnvollen Betrieb der Staudenbahn, der für die Region einen unschätzbaren Nutzen generiert (z. B. Entlastung der verstopften B300, Verringerung der Emissionen, verbesserte Anbindung an das Gymnasium in Diedorf, Erhöhung der Freizeitaktivität usw.). Seit den ersten Ideen um die Reaktivierung der Staudenbahn sind die geschätzten Investitionskosten von rund 5 Mio. DM (!!) mittlerweile auf gut 16 Mio. EUR gestiegen.

Der Startschuss für die Staudenbahn darf daher in meinen Augen spätestens mit der neuen Ausschreibung der BEG 2018 erfolgen – mit starken Grünen kann ich mir einen Beginn auch schon deutlich früher vorstellen! Dazu bedarf es aber anderer Mehrheiten im Bayerischen Landtag!

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