Im südlichen Landkreis ein G9-Gymnasium schaffen

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Leonhard-Wagner-Gymnasium in Schwabmünchen
Leonhard-Wagner-Gymnasium in Schwabmünchen

Kandidaten der Grüne fordern echte Wahlmöglichkeit
Landkreis Augsburg – Die Landtagskandidaten von Bündnis 90/Die Grünen Alexander Kolb (Schwabmünchen) und Dr. Michael Schwindel (Bobingen) sprechen sich schon seit längerer Zeit für eine echte Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 aus. „Unserer Meinung nach sollte die Schulfamilie vor Ort entscheiden dürfen, ob sie zurück zum G9 möchte oder nicht“, so Kreisrat Alexander Kolb. „Um die beiden großen Gymnasien im südlichen Landkreis, Königsbrunn und Schwabmünchen zu entlasten, fordern wir ein zusätzliches Gymnasium, möglicherweise in Bobingen, das konsequent auf das G9 ausgerichtet ist. Damit kann eine spürbare Verbesserung in der schulischen Infrastruktur erreicht werden und zugleich ohne Komplikationen die Wahlfreiheit für die Eltern zwischen G8 und G9 ermöglicht werden“ führt Dr. Michael Schwindel aus.

“Neun Gymnasialjahre sind für viele Schüler einfach nötig, um sich zu entwickeln und ihnen die notwendige Zeit zu geben, um die anspruchsvollen Herausforderungen zu bewältigen. Schließlich hat selbst die bayerische Staatsregierung die Schwierigkeiten erkannt und versucht durch das sogenannnte Flexijahr die Problematik wenig sachgerecht zu entschärfen. Das ist reine Flickschusterei!“, so Dr. Michael Schwindel. “Die Wahlfreiheit befinden wir als den richtigen Weg, um das Profil des Gymnasiums als eigenständige Schulart dauerhaft zu stärken. Außerdem entspricht das G9 dem Willen vieler Eltern in Bayern, die in Sorge um ihre Kinder sind, welche nahezu keine Freizeit mehr besitzen, um musischen oder sportlichen Aktivitäten nachzugehen. Diese sind für die Persönlichkeitsentwicklung jedoch von hoher Bedeutung!”, so Alexander Kolb.

“Idealerweise gestalten wir Grüne ab der Landtagswahl Bildungspolitik in Regierungsverantwortung mit, damit statt Lagerdenken endlich Vernunft einkehrt und die Entscheider vor Ort die Kompetenzen erhalten, die Schule nach den Bedürfnissen der Menschen zu gestalten”, sind sich die beiden Kandidaten unisono einig.

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