Keine Steuergeldverschwendung für einen Frachtflughafen

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Transall im Anflug auf das Lechfeld
Transall im Anflug auf das Lechfeld

Zwei Ortssprecher von Bündnis 90/Die Grünen sprechen sich gegen einen Frachtflughafen auf dem Lechfeld aus

Landkreis Augsburg/Lechfeld – Die beiden Ortssprecher von Bündnis 90/Die Grünen Lechfeld und Schwabmünchen, Peter Daake und Alexander Kolb, sprechen sich in einer gemeinsamen Presseerklärung gegen die Pläne von vier CSU-Bundestagsabgeordneten aus, das Lechfeld zum Frachtflughafenstandort auszubauen.

Zu den immer wieder auch in dieser Zeitung lancierten Gerüchten halten beide fest: „Bislang haben wir noch keine qualitative Aussage seitens der Wirtschaft gehört, dass ein selbständiger Frachtflughafen auf dem Lechfeld vonnöten und unabdingbar sei. Bevor also CSU-Politiker über die Sinnhaftigkeit eines Frachtflughafens auf dem Lechfeld sinnieren, der wahrscheinlich Millionen an Steuergeldern benötigt, sollte erst einmal die Frage geprüft werden, inwieweit eine Nachfrage besteht, die den Flughafen wirtschaftlich arbeiten lässt. Auch ist abzuklären, ob ein Frachtflughafen mit dem Flugbetrieb der Luftwaffe vereinbar wäre.

„Generell müssen wir festhalten, dass uns ein anderer verkehrs- und umweltpolitischer Ansatz vorschwebt. Wir sehen daher Frachtflüge ökonomisch sowie ökologisch äußerst kritisch und lehnen neue Standorte in Deutschland ab“, so Peter Daake, der selbst auf dem Lechfeld wohnt.

Alexander Kolb sieht derweil auch große Probleme in puncto Fluglärm. „Frachtflug ist Nachtflug und die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen von Fluglärm sind mittlerweile allenorten bekannt,“ so Alexander Kolb. „Wir laden die vier CSU-Bundestagsabgeordneten dazu ein, sich auf dem Lechfeld häuslich niederzulassen. Dann wären wir gespannt, ob die Frachtflugpläne noch lange Bestand hätten“, so Alexander Kolb weiter.

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