Sonderkreisversammlung zur Atompolitik

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Sonderkreisversammlung

Die Grünen im Augsburger Land haben am Mittwoch, den 22. Juni 2011, eine Sonderkreisversammlung abgehalten. Ziel war es, über den angestrebten Atomausstieg der schwarz-gelben Koalition zu diskutieren und den beiden Delegierten für die BDK11 in Berlin ein Stimmungsbild mit auf den Weg zu geben.

Die knapp dreistündige Diskussion wurde äußerst intensiv geführt. Die Befürworter sahen in dem Atomausstieg der Regierung Merkel einen Sieg der „grünen“ Ziele. Auch wenn man ein Abschalten aller AKWs lieber vor 2022 sehen würde, dient der breite Konsens der politischen Parteien in Berlin dazu, der Wirtschaft, aber auch dem Ausland die Geschlossenheit Deutschlands zu signalisieren. Die Gegner hingegen sehen keine echte innere Einsicht der schwarz-gelben Koalition, sondern eher wahltaktische Spielchen. Auch sei es schwierig, einerseits als Grüne den Ausstieg für 2017 zu propagieren, anderseits aber dann Frau Merkel hinterher zuspringen und für 2022 die Hand zu heben.

Alles in allem sprach sich die Versammlung einstimmig für einen Ausstieg im Jahr 2017 aus. Die Kompromissformel Ausstieg erst im Jahr 2022 wurde mehrheitlich abgelehnt.

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